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Bestattungsvorsorge – Mein Abschied, meine Wünsche

12.08.2026

Frühzeitig vorsorgen. Selbst bestimmen. Angehörige entlasten.

Über den eigenen Abschied nachzudenken, gehört nicht unbedingt zu den Dingen, mit denen man sich gerne beschäftigt. Und trotzdem kann es unglaublich entlastend sein, sich rechtzeitig damit auseinanderzusetzen.

Denn wer seine eigenen Wünsche festhält, nimmt seinen Angehörigen später viele Entscheidungen ab. Gleichzeitig schafft eine gute Bestattungsvorsorge vor allem eines: Klarheit.

Genau darum geht es bei unserem Infoabend „Mein ABSCHIED – meine Wünsche“ im Haltepunkt Abschied von Harter Bestattungen.

Was passiert eigentlich, wenn ich heute sterbe?

Welche Möglichkeiten gibt es bei einer Bestattung? Welche Entscheidungen müssen getroffen werden? Was ist bei einer Erd- oder Feuerbestattung zu beachten? Welche Formen der Beisetzung gibt es inzwischen?

Und vor allem: Was kann ich selbst bestimmen?

Viele Menschen haben zwar eine ungefähre Vorstellung davon, wie ihr Abschied einmal aussehen soll. Oft wissen die Angehörigen davon allerdings nichts. Manchmal sind es nur einzelne Wünsche – eine bestimmte Musik, ein bestimmter Friedhof, eine Urne im FriedWald oder eine ganz persönliche Trauerfeier.

Andere möchten möglichst wenig Aufwand für ihre Familie hinterlassen.

Wieder andere haben sehr konkrete Vorstellungen, wissen aber nicht, wie und wo sie diese festhalten können.

Unser Infoabend soll dabei helfen, Ordnung in diese Fragen zu bringen.

Vorsorge bedeutet nicht, sich mit dem Tod zu beschäftigen

Bestattungsvorsorge wird häufig mit einem unangenehmen Gedanken verbunden: „Damit möchte ich mich jetzt noch nicht beschäftigen.“

Das verstehen wir.

Trotzdem erleben wir in unserer täglichen Arbeit immer wieder, wie wertvoll es für Familien sein kann, wenn ein Mensch seine Wünsche rechtzeitig geregelt hat.

Denn im Trauerfall müssen Angehörige ohnehin mit einem Verlust umgehen. Gleichzeitig stehen zahlreiche Entscheidungen an. Wenn dann bekannt ist, was sich der Verstorbene selbst gewünscht hat, kann das eine große Hilfe sein.

Dabei geht es nicht darum, heute schon alles bis ins kleinste Detail festzulegen.

Es geht darum, die eigenen Vorstellungen kennenzulernen und bewusst Entscheidungen zu treffen.

Was gehört eigentlich zu einer guten Bestattungsvorsorge?

An diesem Abend sprechen wir über die vielen Fragen, die rund um den eigenen Abschied entstehen können.

Wir erklären unter anderem, welche Bestattungsarten und Beisetzungsmöglichkeiten es gibt, welche Möglichkeiten eine persönliche Trauerfeier bietet und welche Entscheidungen im Todesfall getroffen werden müssen.

Auch Themen wie die Auswahl des Friedhofs, eine Beisetzung in der Natur, die Gestaltung der Trauerfeier, Musik, Blumenschmuck oder persönliche Elemente gehören dazu.

Darüber hinaus geht es natürlich auch um die Frage:

Was kostet eine Bestattung eigentlich?

Wir möchten transparent zeigen, welche Kosten entstehen können und welche Möglichkeiten es gibt, eine Bestattung finanziell abzusichern.

Denn auch das gehört zu einer guten Vorsorge: Die eigenen Wünsche sollten nicht nur festgehalten, sondern auch realistisch geplant werden.

Fragen sind ausdrücklich erwünscht

Unser Infoabend ist keine Verkaufsveranstaltung.

Wir möchten informieren, erklären und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Deshalb dürfen und sollen auch Fragen gestellt werden – selbst dann, wenn sie vielleicht ganz persönlich oder zunächst ungewöhnlich erscheinen.

Denn genau dafür ist dieser Abend gedacht.

Vielleicht gehen Sie anschließend mit einem konkreten Plan nach Hause. Vielleicht haben Sie auch einfach einige neue Gedanken und Anregungen bekommen.

Beides ist völlig in Ordnung.

Vorsorge kann ein Geschenk an die Familie sein

Eine persönliche Bestattungsvorsorge bedeutet nicht, dass man sich mit seinem eigenen Tod beschäftigen muss.

Sie bedeutet vielmehr, dass man die Möglichkeit hat, selbst zu entscheiden.

Und vielleicht ist genau das der wichtigste Gedanke:

Mein Abschied gehört zu meinem Leben. Deshalb darf auch ich bestimmen, wie er einmal aussehen soll.

Wir laden Sie deshalb herzlich zu unserem nächsten Infoabend ein:

Mein ABSCHIED – meine Wünsche

Alles, was Sie rund um das Thema Bestattung wissen sollten

📅 Montag, 12. Oktober 2026
🕖 19.00 Uhr
📍 Haltepunkt Abschied – Harter Bestattungen

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Da uns ein persönlicher Rahmen wichtig ist und die Plätze begrenzt sind, bitten wir um vorherige Anmeldung.

Melden Sie sich gerne bei uns an – Telefon: 07836 / 955652
E-Mail: info@harter-bestattungen.de

Vielleicht ist dieser Abend der erste Schritt zu einer Entscheidung, die Ihnen selbst Sicherheit gibt – und Ihren Angehörigen später vieles leichter macht.

Mein ABSCHIED. Meine Wünsche. Meine Entscheidung.

Aus dem Alltag eines Redners: Wenn es beim Abschied auf den richtigen Menschen ankommt

11.08.2026

Abschied für Markus Wacker in Rötenberg – und warum ein persönlicher Abschied manchmal ganz kurzfristig entsteht.

Samstag, später Nachmittag.

Mein Handy klingelt.

Am anderen Ende ist Teresa, die Schwester von Markus Wacker.

Sie hatte meine Telefonnummer nicht irgendwo herausgesucht, sondern auf dem Mobiltelefon ihres verstorbenen Bruders Markus gefunden.

Und genau deshalb begann dieser Abschied für mich auf eine eher ungewöhnliche Weise.

Drei Tage vor der Beisetzung war noch nichts klar.

Markus war am 4. August 2026 im Alter von nur 53 Jahren verstorben. Die Trauerfeier und Urnenbeisetzung sollte bereits am darauffolgenden Dienstag, dem 11. August, auf dem Friedhof in Rötenberg stattfinden.

Ursprünglich war bereits ein Trauerredner ausgewählt worden. Allerdings hatte das Vorgespräch bei Teresa einen Eindruck hinterlassen, der ihr keine Ruhe ließ.

Der Termin begann mit einer Verspätung von rund 45 Minuten, weil der Redner zu spät kam. Nach gerade einmal zwölf Minuten war das Gespräch dann bereits wieder beendet.

Noch schwerer wog jedoch etwas anderes: Teresa hatte nicht das Gefühl, dass sich der Redner wirklich für Markus interessierte. Seine Geschichte, seine Persönlichkeit und das, was ihn als Menschen ausgemacht hatte, schienen kaum eine Rolle zu spielen. Auch ihre Wünsche für den Abschied bekamen nicht den Raum, den sie sich dafür gewünscht hätte.

Für einen Angehörigen, der gerade einen Menschen verloren hat, ist das eine schwierige Situation.

Denn eine Trauerfeier kann man nicht einfach ein zweites Mal machen. Dieser eine Abschied kommt nur einmal.

Dann fand Teresa meine Nummer

Teresa kannte mich offenbar aus dem Leben ihres Bruders. Irgendwann stieß sie deshalb auf meinen Kontakt in Markus‘ Handy.

Also rief sie mich an.

Wir telefonierten kurz und waren uns schnell einig, dass wir uns persönlich treffen sollten. Noch am selben Abend.

21 Uhr.

Während andere Menschen ihren Samstagabend ausklingen ließen, saßen Teresa und ich zusammen und begannen, den Abschied für Markus neu zu denken.

Wir sprachen über ihn, unsere gemeinsame Schulzeit und seine Jahre in Berlin. Natürlich ging es auch um seine Musik, seinen Humor, seine Gelassenheit und seine besonderen Eigenheiten.

Dazu kamen seine Familie und die vielen kleinen Geschichten, die Markus zu genau dem Menschen gemacht hatten, der er war.

Je länger wir miteinander sprachen, desto klarer wurde eine Sache:

Dieser Abschied durfte nicht irgendein Abschied werden.

Er musste zu Markus passen.

Wenn der Redner plötzlich selbst Teil der Geschichte ist

Für mich war die Situation noch aus einem anderen Grund besonders.

Markus und ich kannten uns seit unserer Schulzeit. Sechs Jahre lang waren wir gemeinsam in einer Klasse an der Realschule Schramberg.

Wir waren jung, hatten unseren eigenen Kopf und waren ziemlich überzeugt davon, das Leben bereits gut verstanden zu haben. Heute wissen wir vermutlich beide, dass das etwas optimistisch war.

Trotzdem waren es wilde und prägende Jahre.

Und „de Wacker“ war mittendrin.

Später verloren wir uns ein Stück weit aus den Augen, weil sich unsere Lebenswege veränderten. Jeder ging seinen eigenen Weg und setzte andere Prioritäten.

2007 kreuzten sich unsere Wege schließlich wieder. Erstaunlicherweise war die alte Vertrautheit sofort wieder da.

Ein Jahr später besuchte ich Markus in Berlin. Wir hatten ein gemeinsames Website-Projekt zu besprechen. Damals lebte er in einer kleinen Wohnung in Berlin-Kreuzberg.

Auch das war typisch Markus.

Ein Leben, das sich nicht unbedingt nach den üblichen Vorstellungen richtete.

Wer war eigentlich dieser „Wacker“?

Markus war vieles.

Er arbeitete zunächst als Elektroniker, war später im Garten- und Landschaftsbau sowie auf verschiedenen Baustellen tätig und machte sich schließlich als Webdesigner selbstständig.

Sein Leben führte ihn von Rötenberg nach Schiltach, für rund zehn Jahre nach Berlin und später wieder zurück in den Schwarzwald.

Berufsbezeichnungen und Wohnorte erzählen allerdings nur einen kleinen Teil einer Lebensgeschichte.

Markus war vor allem ein Lebenskünstler.

Als Musiker, Rebell und Punker war er häufig dort zu finden, wo Mainstream eher keine Rolle spielte. Konzerte und Festivals gehörten zu seinem Leben. Gleichzeitig war er ein tierlieber Hundefreund und gerne mit seinem alten VW T3 unterwegs.

Mit seiner früheren Band Grotesque 9 stand er selbst auf der Bühne und spielte E-Bass.

Vor allem aber hatte Markus seinen eigenen Kopf. Er betrachtete die Welt aus seiner ganz persönlichen Perspektive und hatte offenbar wenig Bedürfnis, sich dafür von anderen bestätigen zu lassen.

Seine Gelassenheit war legendär

Diese Eigenständigkeit bedeutete allerdings nicht, dass Markus andere Menschen überzeugen oder von seiner Sichtweise begeistern musste.

Im Gegenteil: Er konnte andere Menschen so sein lassen, wie sie waren.

Er musste niemanden missionieren und wollte sich selbst ebenfalls nicht verbiegen lassen. Genau diese Haltung machte seine besondere Form von Toleranz aus.

Außerdem konnte ihn kaum etwas aus der Ruhe bringen.

Während andere längst hektisch wurden, blieb Markus entspannt. Selbst seine notorische Unpünktlichkeit konnte daran wenig ändern – auch wenn sie die Geduld seiner Mitmenschen gelegentlich ziemlich auf die Probe stellte.

Wer sich mit ihm verabredete, brauchte deshalb vor allem eines:

Zeit.

Dazu kam sein trockener, manchmal schwarzer und ziemlich sarkastischer Humor. Bei manchen Sprüchen musste man zunächst überlegen, ob er das gerade tatsächlich ernst gemeint hatte.

So war „de Wacker“.

Ein bisschen anders, ein bisschen eigen und manchmal sicher auch ein bisschen verrückt.

Vor allem aber blieb er immer ganz er selbst.

Musik gehörte zu seinem Leben

Musik war für Markus weit mehr als etwas, das im Hintergrund lief.

Er hörte sie nicht nur, sondern erlebte sie. Deshalb gehörten Konzerte und Festivals ebenso zu seinem Leben wie die Zeit mit seiner früheren Band Grotesque 9.

Auch bei seinem Abschied durfte die Musik deshalb nicht fehlen.

The Rolling Stones, Motörhead und Iron Maiden begleiteten den letzten Weg.

Allein diese Auswahl erzählte bereits einiges über Markus.

Und spätestens bei „Killed by Death“ war klar, dass dieser Abschied kein klassischer Abschied werden würde.

Das musste er auch gar nicht sein.

Ein persönlicher Abschied beginnt mit Zuhören

Genau hier liegt für mich eine der wichtigsten Aufgaben eines Trauerredners.

Eine gute Trauerrede entsteht nicht erst am Schreibtisch. Sie beginnt viel früher – nämlich im Gespräch mit den Angehörigen.

Wer war dieser Mensch?

Was hat ihn bewegt?

Was war ihm wichtig?

Welche Geschichten werden immer wieder erzählt?

Was haben andere an ihm geliebt und geschätzt?

Und vielleicht ebenso wichtig: Welche Eigenheiten gehörten einfach zu ihm?

Erst wenn diese Fragen Raum bekommen, kann ein persönlicher Abschied entstehen.

Bei Markus war deshalb schnell klar, dass eine glatte Standardrede nicht gepasst hätte.

Er hätte vermutlich wenig davon gehalten, sein Leben mit großen, feierlichen Worten zu überhöhen. Viel wichtiger war es, ihn so zu zeigen, wie er tatsächlich war: eigen, tolerant, musikalisch, gelassen und mit einem ganz eigenen Humor.

Ein letzter Weg, der zu Markus passte

Am Dienstag, dem 11. August, trafen wir uns auf dem Friedhof in Rötenberg.

Die Urne wurde nach der Trauerfeier zu ihrem Platz unter einem Baum begleitet.

Kein großes Drumherum.

Ein Baum.

Und irgendwie passte genau das zu Markus.

Bevor er dort seinen letzten Platz bekam, gab es allerdings noch einen ganz persönlichen Moment:

einen letzten Jägermeister am Grab.

Wir stießen auf ihn an und sagten:

„Auf Dich, Wacker. Prost.“

Auch eine sehr persönliche Grabbeigabe gehörte zu diesem Abschied: Cannabisblüten wurden Markus mit auf seinen letzten Weg gegeben.

Für Außenstehende mag das ungewöhnlich sein. Für die Menschen, die Markus kannten und liebten, war es jedoch eine persönliche Geste, die zu seinem Leben und seiner Art passte.

Genau darum geht es bei einem persönlichen Abschied.

Nicht darum, möglichst spektakulär zu sein. Vielmehr sollte sich der Abschied stimmig anfühlen und etwas vom Menschen erzählen, von dem man sich verabschiedet.

Der Abschied endete nicht am Grab

Nach der Beisetzung war der Tag noch nicht vorbei.

Gemeinsam ging es in Markus‘ Garten, zu seinem geliebten Gartenhaus.

Dort wurde zusammengesessen, getrunken und geraucht. Vor allem aber wurden Geschichten erzählt.

Es wurde sich erinnert. Und vermutlich wurde auch gelacht.

Denn Trauer muss nicht immer still sein. Gerade wenn ein Mensch einen besonderen Humor hatte, darf auch ein Abschied diese Seite zeigen.

Manchmal erzählt jemand eine Geschichte, die man seit Jahren nicht mehr gehört hat. Plötzlich ist dieser Mensch wieder ganz präsent.

Für einen Moment fühlt es sich fast so an, als wäre er noch dabei.

Was dieser Abschied auch mit Bestattung zu tun hat

Die Geschichte von Markus zeigt für mich deshalb noch etwas Grundsätzliches:

Die Wahl des Bestatters und des passenden Trauerredners ist keine Nebensache.

Ein Bestatter sollte seine Redner kennen und einschätzen können, welcher Mensch zu welcher Familie und zu welchem Verstorbenen passt.

Denn eine Trauerfeier ist keine Dienstleistung von der Stange. Sie braucht Zeit, Interesse und die Bereitschaft, wirklich zuzuhören.

Deshalb gilt auch hier: „Billig“ ist nicht automatisch günstig.

Der Unterschied zeigt sich nämlich nicht unbedingt auf der Rechnung. Er kann sich vielmehr darin zeigen, wie viel Zeit sich jemand für die Angehörigen nimmt, welche Fragen gestellt werden und ob am Ende tatsächlich die Persönlichkeit des Verstorbenen sichtbar wird.

Wenn wichtige Geschichten nicht erzählt werden oder Angehörige das Gefühl bekommen, dass ihre Wünsche kaum interessieren, fehlt etwas Entscheidendes:

Persönlichkeit.

Zeit für einen Menschen

Genau deshalb bin ich Teresa dankbar, dass sie an diesem Samstagabend noch zum Telefon gegriffen hat.

Dass sie meine Telefonnummer auf Markus‘ Handy gefunden hat.

Und dass wir uns um 21 Uhr zusammengesetzt haben.

Denn in diesen wenigen Tagen entstand nicht einfach eine Trauerrede. Wir haben gemeinsam einen Abschied vorbereitet, der Markus Wacker gerecht werden sollte.

Dabei gehörten ganz unterschiedliche Elemente zusammen: Die passende Musik erinnerte an seine Leidenschaft für Rock und Punk, persönliche Geschichten machten sein Leben greifbar und auch Humor durfte seinen Platz behalten. Selbst die Momente am Grab wurden bewusst so gestaltet, dass sie zu Markus passten – bis hin zum gemeinsamen Jägermeister und der persönlichen Grabbeigabe.

Vor allem aber stand eines im Mittelpunkt:

Das hier ist Markus.

Ein Mensch lässt sich niemals vollständig in Worte fassen. Dafür ist ein Leben viel zu groß und viel zu vielfältig.

Aber man kann versuchen, die richtigen Geschichten zu finden.

Die richtigen Erinnerungen.

Die richtigen Worte.

Und manchmal auch den richtigen Jägermeister.

Bei Markus war das vielleicht die passendste Form von Abschied.

Rest in Peace, Wacker.

Und danke für ein Stück gemeinsame Geschichte.

FriedWald Schenkenzell: Strecke vom 10. – 12. August gesperrt

11.08.2026

Im Zuge von Felssicherungsarbeiten auf der Kreisstraße K5561 zwischen Vortal und Kaltbrunn wird die Zufahrt zum FriedWald vom 10. bis 12. August 2026 jeweils von 8 bis 16 Uhr voll gesperrt. In diesem Zeitraum sind Sprengungen sowie der Abtrag von Gesteinsblöcken vorgesehen. Nach der ersten Sperrphase bleibt die Strecke voraussichtlich bis Ende Oktober 2026 halbseitig per Ampelregelung befahrbar.

Kostenloser Infoabend: Vollmachten & Patientenverfügung

11.08.2026

Was passiert, wenn man plötzlich selbst nicht mehr entscheiden kann?

Durch einen Unfall, eine schwere Erkrankung oder andere unvorhersehbare Situationen kann jeder Mensch in die Lage kommen, wichtige Entscheidungen nicht mehr selbst treffen zu können. Wer darf dann für mich entscheiden? Was passiert, wenn ich meinen eigenen Willen nicht mehr äußern kann? Und wie kann ich dafür sorgen, dass meine Wünsche berücksichtigt werden?

Mit einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung können Sie frühzeitig wichtige Regelungen treffen und damit für sich selbst und Ihre Angehörigen Klarheit schaffen.

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner JURADIREKT informieren wir Sie rund um die Themen:

  • Vorsorgevollmacht
  • Patientenverfügung

Dabei geht es nicht nur um rechtliche Fragen, sondern vor allem darum, rechtzeitig Klarheit zu schaffen und selbstbestimmt vorzusorgen.

Kostenlos und ohne Verpflichtung

Der Infoabend ist kostenlos und richtet sich an alle, die sich mit dem Thema Vorsorge beschäftigen möchten – ganz unabhängig vom Alter.

Sie können alleine kommen oder gerne auch gemeinsam mit Ihrem Partner, Angehörigen oder einer Vertrauensperson.

Termin

Donnerstag, 10. September 2026
Beginn: 19.00 Uhr

Haltepunkt Abschied – Harter Bestattungen
Bahnhofstraße 5
77761 Schiltach

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist deshalb erforderlich.

Jetzt anmelden und Platz sichern

Melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail bei uns an:

Telefon: 07836 / 955652
E-Mail: info@harter-bestattungen.de

Wir freuen uns auf einen informativen Abend und auf Ihre Fragen.

Ihre Michaela & Michael Harter

In Zusammenarbeit mit JURADIREKT.

Sterbegeldversicherung

23.04.2026

Sterbegeldversicherung versus Treuhand-Bestattungsvorsorgevertrag?

Wenn das Lebensende nicht mehr meilenweit entfernt oder komplett außer Sichtweite ist, ist für viele die Zeit gekommen, über das Alter hinauszuschauen – was ist, wenn der Tod kommt? Eine Bestattungsvorsorge ist die konsequente und verantwortungsvolle Fortführung der Sicherung des Alters.

Die Kosten einer würdevollen Bestattung sind erheblich und müssen komplett aus eigener Tasche gezahlt werden. Wer nicht privat für seinen letzten Weg vorgesorgt hat, nimmt in Kauf, dass seine Familienangehörigen für sämtliche Kosten aufkommen müssen. Finanzielle Vorsorge ist deshalb unbedingt empfehlenswert.

Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag

Als Kunde haben Sie hier gleich zwei Partner, den Bestatter als Ihren Berater und die Treuhand als Sicherer der eingezahlten Beträge. Für die Vertragsinhalte der Vorsorge gibt es keine zwingenden Vorgaben, es geht darum, einen Kostenaufwand nach Ihren Wünschen zu ermitteln.

Die finanzielle Absicherung erfolgt durch die zu Lebzeiten eingezahlte Summe (monatlich oder einmalig) auf das Treuhandkonto. Dieses Geld ist sowohl vor der Insolvenz des Bestatters als auch vor dem Zugriff der Sozialkassen geschützt – es kann nur zum Zwecke der Bestattung genutzt werden. Weder das Alter des Kunden noch sein Gesundheitszustand sind von Bedeutung.

Sterbegeldversicherung

Hier ist der Partner eine Versicherung und die Art der Absicherung ist einer Kapital-Lebensversicherung ähnlich. Der Versicherungsnehmer zahlt einen berechneten monatlichen Betrag ein. Eintrittsalter und Gesundheitszustand spielen bei der Festlegung eine große Rolle.

Im Todesfall wird an die benannten Hinterbliebenen eine Kapitalsumme ausgezahlt. Diese Summe muss nicht gleich der eingezahlten Summe sein, da die Versicherer oftmals einen Anteil der geleisteten Beträge als Risikoabsicherung einbehalten.

Eine inhaltliche Bestattungsvorsorge führen die Versicherer nicht durch, persönliche Bestattungswünsche sind nicht berücksichtigt oder festgehalten. Der Zugriff der Sozialkassen bei einer Privatinsolvenz ist nicht ausgeschlossen, es muss aber ein Schonvermögen verbleiben.

Für welche Variante sich Vorsorgende entscheiden, ist wohl eine Geschmacksfrage und vor allem eine Frage des Preis-Leistungs-Verhältnisses und der Sicherung desselben. In jedem Fall sollte der Vorsorgende einen Bestatter zu Rate ziehen.

Sprecht darüber! Offen über Bestattungswünsche reden

23.04.2026

Schon bei dieser Aufforderung kommt Unbehagen auf. Darüber sprechen? Über das Ende? Oh, aber bitte nicht heute!

Es ist absolut verständlich, dass es kein einfaches Thema ist. Deswegen drücken sich so viele davor. Wie sollte man so ein Gespräch auch beginnen? Gerade wenn „die Alten“ immer älter werden und sich noch nie über ihre Bestattungswünsche geäußert haben.

„Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?“ wäre die softe Variante, um sich langsam heranzutasten. Es geht aber auch lässiger: „Wie möchtest du denn mal unter die Erde kommen?“ ist zwar sehr direkt, aber zielführend.

Wenn wir die letzten Wünsche unserer Eltern, Großeltern, Geschwister oder Freunde nicht kennen, können wir sie nicht erfüllen. Dann sitzt irgendwann das Bestattungsunternehmen vor einem und fragt alle möglichen Fragen, auf die wir keine Antwort wissen. Das ist sehr belastend!

Welche Blumen mochte Großtante Elli am liebsten? „Keine Ahnung.“

Wollte sie lieber eine Erdbestattung oder eine Feuerbestattung? „Woher soll ich das wissen?“

Sarg oder Urne und wenn ja, welches Modell? „Über so was haben wir nie gesprochen.“

Und welche Musik mochte der Cousin gern? Spielte der nicht ein Musikinstrument? Wäre Live-Musik bei der Bestattung eine Option? „Ja, vielleicht – aber welche?“

Die letzten Wünsche zu kennen und bei der Gestaltung von Beisetzung und Trauerfeier mitzuwirken, sind die wichtigsten Schritte im Trauerprozess. Wir können bei aller Traurigkeit und Ohnmacht trotzdem etwas tun. Also ran an die unangenehmen Fragen! Denn wenn der Tod ein Tabuthema ist, muss jemand das Tabu brechen.

Auszeichnung: Unternehmer:in der Zukunft

23.04.2026

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung „Unternehmer:in der Zukunft“ durch das Deutsche Innovationsinstitut (DIIND). Diese Ehrung würdigt vorausschauende Führung, Wandelbereitschaft und nachhaltiges Wachstum.

Die Auszeichnung bestätigt unseren Weg, Bestattungskultur mit persönlicher Nähe und zukunftsorientierten Ideen zu verbinden – für die Menschen in unserer Region.

Auszeichnung: HARTER Bestattungen ist „Unternehmer der Zukunft“

12.04.2026
Fotocredit: Offenblende/Taimas

Mit der Ehrung als „Unternehmer der Zukunft“ unterstreicht das Deutsche Innovationsinstitut die besondere Rolle von HARTER Bestattungen als vertrauenswürdigen, zukunftsorientierten Ansprechpartner in allen Fragen rund um Abschied, Bestattung und Vorsorge. Das Unternehmen zeigt, wie eine verantwortungsvolle, transparente und menschliche Unternehmensführung im sensiblen Bereich der Bestattungsdienstleistungen nachhaltig Vertrauen schaffen und zugleich Impulse für eine zeitgemäße Bestattungskultur setzen kann.

Im Sterbefall rufen Sie uns an: Tel. 07836-955652 (rund um die Uhr)

Wir sind an jedem Ort für Sie da, wo Sie unsere umfangreiche Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen. Schiltach, Schenkenzell, Wolfach, Kirnbach, St. Roman, Oberwolfach, Schapbach, Bad Rippoldsau, Hausach, Haslach, Gutach, Hornberg, Schramberg, Sulgen, Hardt, Lauterbach, Alpirsbach, Reinerzau, Tennenbronn, Aichhalden...

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„Wenn Du es Dir richtig überlegst, ist die Erde, auf der wir leben, ein riesiger Friedhof all dessen, was gewesen ist. Und dieser Friedhof, diese Erde ist wunderschön."

— aus dem Film „Das Ende ist mein Anfang"

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