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Wenn Zeit eine Rolle spielt: Warum persönliche Begleitung keine Warteschleife kennt

Gemeinsame Planung und Beratung am Laptop - Harter Bestattungen

Ein Sterbefall verändert von einem Moment auf den anderen alles. Für Angehörige beginnt eine Zeit, in der viele Entscheidungen getroffen, Gespräche geführt und Dinge organisiert werden müssen – und das oft in einer Situation, in der eigentlich ganz andere Gedanken im Vordergrund stehen.

Genau deshalb ist für uns eines selbstverständlich:

Wenn Angehörige unsere Unterstützung brauchen, sind wir da. Nicht irgendwann. Sondern dann, wenn wir gebraucht werden.

Eine Beisetzung innerhalb von vier Tagen – auf Wunsch der Familie

Vor kurzem haben wir eine Urnenbeisetzung innerhalb von nur vier Tagen nach dem Tod eines Menschen organisiert und durchgeführt.

Nicht, weil wir möglichst schnell „fertig werden“ wollten.

Sondern weil es dem Wunsch der Familie entsprach.

Damit das möglich ist, müssen viele Dinge ineinandergreifen: das persönliche Gespräch mit den Angehörigen, die Abstimmung mit Friedhof und weiteren Beteiligten, die notwendigen Formalitäten, die Gestaltung und Schaltung einer Traueranzeige, die Organisation der Beisetzung und natürlich die Zeit, die eine Familie für ihre Fragen und Wünsche benötigt.

Vier Tage sind dabei kein Selbstläufer.

Sie sind das Ergebnis einer professionellen Organisation – vor allem aber einer Haltung:

Wir richten unsere Arbeit nach den Menschen aus, die wir begleiten.

Trauer kennt keinen Terminkalender

Natürlich lässt sich nicht jede Bestattung innerhalb weniger Tage organisieren. Manchmal gibt es Gründe, die mehr Zeit erforderlich machen. Angehörige leben weiter entfernt, Termine müssen koordiniert werden oder eine Trauerfeier soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Das ist völlig in Ordnung.

Entscheidend ist etwas anderes:

Die Angehörigen sollen selbst entscheiden können, wann und wie der nächste Schritt erfolgt – und nicht das Gefühl bekommen, auf einen freien Termin beim Bestatter warten zu müssen.

Denn gerade in den ersten Tagen nach einem Todesfall gibt es vieles zu klären.

Wann soll die Beisetzung stattfinden?

Wer soll dabei sein?

Wo findet sie statt?

Welche Form des Abschieds wünschen sich die Angehörigen?

Soll es eine Traueranzeige geben?

Welche Musik soll gespielt werden?

Wer übernimmt welche Aufgaben?

Und vieles mehr.

Das sind keine Dinge, die man einfach aufschieben kann, nur weil gerade viel zu tun ist.

„Wir haben gerade zu viel zu tun“ darf kein Grund für Angehörige sein zu warten

Natürlich gibt es auch für uns Zeiten, in denen viel los ist.

Wir begleiten mehrere Familien, organisieren Bestattungen, führen Gespräche und kümmern uns um die unterschiedlichsten Anliegen.

Aber genau deshalb ist eine gute Organisation entscheidend.

Ein Sterbefall ist für uns kein weiterer Vorgang auf einer Liste.

Hinter jedem Auftrag steht ein Mensch. Eine Familie. Eine Geschichte. Und Menschen, die gerade jemanden verloren haben.

Wer in dieser Situation anruft, möchte nicht hören, dass für ein erstes persönliches Gespräch erst in einigen Tagen Zeit ist.

Er möchte wissen:

Was passiert jetzt?

Was müssen wir tun?

Was können wir entscheiden?

Und wer kümmert sich darum?

Darauf muss ein Bestatter Antworten geben können.

Und zwar dann, wenn diese Antworten gebraucht werden.

Persönliche Begleitung bedeutet auch: Zeit haben

Unser Anspruch ist deshalb nicht, möglichst viele Bestattungen gleichzeitig abzuwickeln.

Unser Anspruch ist, die Familien, die wir begleiten, persönlich und umfassend zu betreuen.

Dazu gehört auch, erreichbar zu sein, Gespräche kurzfristig möglich zu machen und Entscheidungen gemeinsam mit den Angehörigen zu treffen.

Es geht nicht darum, jeden Wunsch um jeden Preis sofort umzusetzen.

Es geht darum, zuzuhören, Möglichkeiten aufzuzeigen und anschließend das umzusetzen, was den Vorstellungen der Familie entspricht.

Professionelle Bestattungsvorsorge und Bestattungsorganisation bedeutet für uns deshalb immer beides:

Professionalität und Persönlichkeit.

Das eine funktioniert ohne das andere nicht.

 

„Trauer braucht Persönlichkeit“ ist für uns mehr als ein Leitspruch

Unser Leitspruch lautet:

Trauer braucht Persönlichkeit.

Das ist für uns kein Werbesatz, der irgendwo auf der Website stehen soll.

Es ist unser Anspruch an die eigene Arbeit.

Und damit verbunden auch ein Versprechen:

Wenn eine Familie uns braucht, nehmen wir uns die Zeit.

Wir hören zu.

Wir beraten.

Wir organisieren.

Wir koordinieren.

Wir kümmern uns.

Und wir bleiben dabei nah an den Menschen, um die es tatsächlich geht.

Denn eine Bestattung ist keine standardisierte Dienstleistung, die man einfach nach Schema F abarbeitet.

Jeder Mensch ist anders.

Jede Familie ist anders.

Jeder Abschied ist anders.

Und manchmal bedeutet persönliche Begleitung eben auch, innerhalb weniger Tage sehr viel möglich zu machen.

Nicht weil Geschwindigkeit das Wichtigste wäre.

Sondern weil der Wunsch der Angehörigen wichtig ist.

Und genau darum geht es für uns bei Harter Bestattungen:

Trauer braucht Persönlichkeit.

 

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