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Vorsorgevollmacht & Patientenverfügung: Warum Vorsorge jeden betrifft

11.09.2026

Was passiert, wenn ich eines Tages nicht mehr selbst entscheiden kann?

Eine Frage, die viele Menschen gerne auf später verschieben. Nicht, weil sie unwichtig ist – sondern weil sie unangenehm sein kann.

Dabei geht es bei Vorsorge eigentlich um etwas ganz anderes: um Selbstbestimmung.

Selbst bestimmen, solange es möglich ist

Eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung gehören zu den wichtigsten persönlichen Vorsorgemaßnahmen.

Mit einer Vorsorgevollmacht kann ich festlegen, wer für mich handeln und Entscheidungen treffen darf, wenn ich selbst dazu nicht mehr in der Lage bin.

Mit einer Patientenverfügung kann ich festhalten, welche medizinischen Behandlungen und Maßnahmen ich in bestimmten Situationen wünsche oder ablehne, wenn ich meinen Willen nicht mehr selbst äußern kann.

Beides sind sehr persönliche Entscheidungen.

Und genau deshalb sollte man sie nicht einfach anderen überlassen.

„Das wissen doch meine Angehörigen.“

Diesen Satz hören wir immer wieder.

Natürlich kennen Ehepartner, Kinder oder andere nahestehende Menschen uns gut. Trotzdem bedeutet das nicht automatisch, dass sie rechtlich in unserem Namen entscheiden dürfen oder wissen, was wir in einer bestimmten Situation tatsächlich möchten.

Liebe ersetzt keine Vollmacht. Und Vermutungen ersetzen keine klare Entscheidung.

Eine gute Vorsorge schafft deshalb Klarheit – für einen selbst und für die Menschen, die einem nahestehen.

Vorsorge bedeutet Verantwortung

Sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, bedeutet nicht, dass man mit etwas Schlimmem rechnet.

Es bedeutet vielmehr:

Ich möchte selbst entscheiden, solange ich es kann – und festlegen, was gelten soll, wenn ich es vielleicht einmal nicht mehr kann.

Das kann eine große Entlastung für die Familie sein.

Denn wenn eine schwierige Situation eintritt, müssen Angehörige dann nicht zusätzlich darüber rätseln:

Was hätte Mama gewollt?
Was hätte mein Partner entschieden?
Darf ich das überhaupt für ihn regeln?

Wer vorsorgt, gibt seinen Angehörigen Antworten – und nimmt ihnen im Ernstfall ein Stück Unsicherheit ab.

Deshalb veranstalten wir unsere Infoabende

Wir möchten Menschen einen einfachen und verständlichen Zugang zu diesen wichtigen Themen ermöglichen.

Deshalb laden wir regelmäßig zu kostenlosen Informationsabenden im Haltepunkt Abschied ein – gemeinsam mit JURADIREKT.

Dabei geht es nicht darum, mit Fachbegriffen um sich zu werfen, sondern verständlich zu erklären, worauf es ankommt und welche Fragen man sich persönlich stellen sollte.

Das bisherige Feedback zu den Infoabenden freut uns besonders:

„Sympathisch.“
„Verständlich.“
„Sehr gelungen.“
„Top organisiert.“

Genau das ist unser Anspruch.

Denn Vorsorge ist ein wichtiges Thema. Es muss aber deshalb nicht kompliziert oder trocken sein.

Ein guter Zeitpunkt ist nicht „irgendwann“

Der beste Zeitpunkt, sich mit der eigenen Vorsorge zu beschäftigen, ist nicht dann, wenn eine Situation bereits eingetreten ist.

Sondern vorher.

In Ruhe. Ohne Druck. Und mit der Möglichkeit, die eigenen Wünsche wirklich zu durchdenken.

Denn Vorsorge bedeutet letztlich nicht, sich mit dem Ende zu beschäftigen.

Vorsorge bedeutet, das eigene Leben und die eigenen Entscheidungen selbst in die Hand zu nehmen.

Und vielleicht ist genau deshalb jetzt ein guter Zeitpunkt, sich einmal damit zu beschäftigen.

Nächster Termin:
Montag, 16.11.2026 um 19.00 Uhr im „Haltepunkt Abschied“/ Anmeldung erforderlich
Mobil: 01718218896 (WhatsApp)
info@harter-bestattungen.de

Traueranzeigen: Was Betrüger daraus lesen können

10.09.2026

Vorsicht bei Traueranzeigen: Persönliche Daten schützen

Eine Traueranzeige informiert über den Tod eines Menschen und ermöglicht Freunden, Bekannten und Wegbegleitern, Abschied zu nehmen. Doch öffentlich zugängliche persönliche Daten können auch von Kriminellen genutzt werden.

Immer wieder werden Angaben aus Traueranzeigen verwendet, um Hinterbliebene gezielt zu kontaktieren – etwa unter einem Vorwand im Zusammenhang mit dem Verstorbenen oder der Bestattung.

Unser Tipp: Keine privaten Wohnadressen veröffentlichen

Gerade die Anschrift der Angehörigen gehört nicht in eine öffentliche Traueranzeige. Das gilt insbesondere dann, wenn die Anzeige zusätzlich online erscheint und damit über längere Zeit abrufbar bleibt.

Als Kondolenzadresse empfehlen wir deshalb grundsätzlich die Adresse des beauftragten Bestatters anzugeben.

So können Kondolenzschreiben weiterhin zuverlässig zugestellt werden, ohne die private Wohnadresse der Angehörigen öffentlich zu machen.

Auch bei anderen persönlichen Angaben gilt: So wenig wie nötig, so viel wie sinnvoll.

Eine Traueranzeige kann persönlich und würdevoll sein, ohne unnötig viele private Informationen preiszugeben.

Wenn Sie bei der Gestaltung Ihrer Traueranzeige unsicher sind, sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten Sie auch zum Thema Datenschutz und helfen dabei, persönliche Angaben sinnvoll und zurückhaltend einzusetzen.

Trauer braucht Persönlichkeit – persönliche Sicherheit aber auch.

Ein Ort für den Abschied bleibt – auch wenn sich vieles verändert

03.09.2026

Der Abriss und Neubau der örtlichen Friedhofskapelle bringt Veränderungen mit sich. Für uns bedeutet das vor allem eines: Ein persönlicher Abschied soll trotzdem möglich bleiben.

Mit dem Haltepunkt Abschied haben wir in unseren eigenen Räumlichkeiten einen geschützten Ort geschaffen, an dem Angehörige in Ruhe Abschied nehmen können – persönlich, würdevoll und ohne Zeitdruck.

Mit eigener Kühlmöglichkeit und den notwendigen Räumlichkeiten können wir die fachgerechte Versorgung sicherstellen und gleichzeitig dem Raum geben, was in dieser besonderen Zeit wichtig ist: Nähe, Ruhe und persönliche Begleitung.

Denn ein Abschied sollte nicht davon abhängig sein, ob sich gerade irgendwo etwas verändert.

Trauer braucht Persönlichkeit.

Bestattungsvorsorge – Mein Abschied, meine Wünsche

03.09.2026

Frühzeitig vorsorgen. Selbst bestimmen. Angehörige entlasten.

Über den eigenen Abschied nachzudenken, gehört nicht unbedingt zu den Dingen, mit denen man sich gerne beschäftigt. Und trotzdem kann es unglaublich entlastend sein, sich rechtzeitig damit auseinanderzusetzen.

Denn wer seine eigenen Wünsche festhält, nimmt seinen Angehörigen später viele Entscheidungen ab. Gleichzeitig schafft eine gute Bestattungsvorsorge vor allem eines: Klarheit.

Genau darum geht es bei unserem Infoabend „Mein ABSCHIED – meine Wünsche“ im Haltepunkt Abschied von Harter Bestattungen.

Was passiert eigentlich, wenn ich heute sterbe?

Welche Möglichkeiten gibt es bei einer Bestattung? Welche Entscheidungen müssen getroffen werden? Was ist bei einer Erd- oder Feuerbestattung zu beachten? Welche Formen der Beisetzung gibt es inzwischen?

Und vor allem: Was kann ich selbst bestimmen?

Viele Menschen haben zwar eine ungefähre Vorstellung davon, wie ihr Abschied einmal aussehen soll. Oft wissen die Angehörigen davon allerdings nichts. Manchmal sind es nur einzelne Wünsche – eine bestimmte Musik, ein bestimmter Friedhof, eine Urne im FriedWald oder eine ganz persönliche Trauerfeier.

Andere möchten möglichst wenig Aufwand für ihre Familie hinterlassen.

Wieder andere haben sehr konkrete Vorstellungen, wissen aber nicht, wie und wo sie diese festhalten können.

Unser Infoabend soll dabei helfen, Ordnung in diese Fragen zu bringen.

Vorsorge bedeutet nicht, sich mit dem Tod zu beschäftigen

Bestattungsvorsorge wird häufig mit einem unangenehmen Gedanken verbunden: „Damit möchte ich mich jetzt noch nicht beschäftigen.“

Das verstehen wir.

Trotzdem erleben wir in unserer täglichen Arbeit immer wieder, wie wertvoll es für Familien sein kann, wenn ein Mensch seine Wünsche rechtzeitig geregelt hat.

Denn im Trauerfall müssen Angehörige ohnehin mit einem Verlust umgehen. Gleichzeitig stehen zahlreiche Entscheidungen an. Wenn dann bekannt ist, was sich der Verstorbene selbst gewünscht hat, kann das eine große Hilfe sein.

Dabei geht es nicht darum, heute schon alles bis ins kleinste Detail festzulegen.

Es geht darum, die eigenen Vorstellungen kennenzulernen und bewusst Entscheidungen zu treffen.

Was gehört eigentlich zu einer guten Bestattungsvorsorge?

An diesem Abend sprechen wir über die vielen Fragen, die rund um den eigenen Abschied entstehen können.

Wir erklären unter anderem, welche Bestattungsarten und Beisetzungsmöglichkeiten es gibt, welche Möglichkeiten eine persönliche Trauerfeier bietet und welche Entscheidungen im Todesfall getroffen werden müssen.

Auch Themen wie die Auswahl des Friedhofs, eine Beisetzung in der Natur, die Gestaltung der Trauerfeier, Musik, Blumenschmuck oder persönliche Elemente gehören dazu.

Darüber hinaus geht es natürlich auch um die Frage:

Was kostet eine Bestattung eigentlich?

Wir möchten transparent zeigen, welche Kosten entstehen können und welche Möglichkeiten es gibt, eine Bestattung finanziell abzusichern.

Denn auch das gehört zu einer guten Vorsorge: Die eigenen Wünsche sollten nicht nur festgehalten, sondern auch realistisch geplant werden.

Fragen sind ausdrücklich erwünscht

Unser Infoabend ist keine Verkaufsveranstaltung.

Wir möchten informieren, erklären und mit Ihnen ins Gespräch kommen. Deshalb dürfen und sollen auch Fragen gestellt werden – selbst dann, wenn sie vielleicht ganz persönlich oder zunächst ungewöhnlich erscheinen.

Denn genau dafür ist dieser Abend gedacht.

Vielleicht gehen Sie anschließend mit einem konkreten Plan nach Hause. Vielleicht haben Sie auch einfach einige neue Gedanken und Anregungen bekommen.

Beides ist völlig in Ordnung.

Vorsorge kann ein Geschenk an die Familie sein

Eine persönliche Bestattungsvorsorge bedeutet nicht, dass man sich mit seinem eigenen Tod beschäftigen muss.

Sie bedeutet vielmehr, dass man die Möglichkeit hat, selbst zu entscheiden.

Und vielleicht ist genau das der wichtigste Gedanke:

Mein Abschied gehört zu meinem Leben. Deshalb darf auch ich bestimmen, wie er einmal aussehen soll.

Wir laden Sie deshalb herzlich zu unserem nächsten Infoabend ein:

Mein ABSCHIED – meine Wünsche

Alles, was Sie rund um das Thema Bestattung wissen sollten

📅 Montag, 12. Oktober 2026
🕖 19.00 Uhr
📍 Haltepunkt Abschied – Harter Bestattungen

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Da uns ein persönlicher Rahmen wichtig ist und die Plätze begrenzt sind, bitten wir um vorherige Anmeldung.

Melden Sie sich gerne bei uns an – Telefon: 07836 / 955652
E-Mail: info@harter-bestattungen.de

Vielleicht ist dieser Abend der erste Schritt zu einer Entscheidung, die Ihnen selbst Sicherheit gibt – und Ihren Angehörigen später vieles leichter macht.

Mein ABSCHIED. Meine Wünsche. Meine Entscheidung.

Kostenloser Infoabend: Vollmachten & Patientenverfügung

03.09.2026

Was passiert, wenn man plötzlich selbst nicht mehr entscheiden kann?

Durch einen Unfall, eine schwere Erkrankung oder andere unvorhersehbare Situationen kann jeder Mensch in die Lage kommen, wichtige Entscheidungen nicht mehr selbst treffen zu können. Wer darf dann für mich entscheiden? Was passiert, wenn ich meinen eigenen Willen nicht mehr äußern kann? Und wie kann ich dafür sorgen, dass meine Wünsche berücksichtigt werden?

Mit einer Vorsorgevollmacht und einer Patientenverfügung können Sie frühzeitig wichtige Regelungen treffen und damit für sich selbst und Ihre Angehörigen Klarheit schaffen.

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner JURADIREKT informieren wir Sie rund um die Themen:

  • Vorsorgevollmacht
  • Patientenverfügung

Dabei geht es nicht nur um rechtliche Fragen, sondern vor allem darum, rechtzeitig Klarheit zu schaffen und selbstbestimmt vorzusorgen.

Kostenlos und ohne Verpflichtung

Der Infoabend ist kostenlos und richtet sich an alle, die sich mit dem Thema Vorsorge beschäftigen möchten – ganz unabhängig vom Alter.

Sie können alleine kommen oder gerne auch gemeinsam mit Ihrem Partner, Angehörigen oder einer Vertrauensperson.

Termin

Montag, 16. November 2026
Beginn: 19.00 Uhr

Haltepunkt Abschied – HARTER Bestattungen
Bahnhofstraße 5
77761 Schiltach

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist deshalb erforderlich.

Jetzt anmelden und Platz sichern

Melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail bei uns an:

Telefon: 07836 / 955652
E-Mail: info@harter-bestattungen.de

Wir freuen uns auf einen informativen Abend und auf Ihre Fragen.

Ihre Michaela & Michael Harter

In Zusammenarbeit mit JURADIREKT.

Wenn Zeit eine Rolle spielt: Warum persönliche Begleitung keine Warteschleife kennt

20.08.2026

Ein Sterbefall verändert von einem Moment auf den anderen alles. Für Angehörige beginnt eine Zeit, in der viele Entscheidungen getroffen, Gespräche geführt und Dinge organisiert werden müssen – und das oft in einer Situation, in der eigentlich ganz andere Gedanken im Vordergrund stehen.

Genau deshalb ist für uns eines selbstverständlich:

Wenn Angehörige unsere Unterstützung brauchen, sind wir da. Nicht irgendwann. Sondern dann, wenn wir gebraucht werden.

Eine Beisetzung innerhalb von vier Tagen – auf Wunsch der Familie

Vor kurzem haben wir eine Urnenbeisetzung innerhalb von nur vier Tagen nach dem Tod eines Menschen organisiert und durchgeführt.

Nicht, weil wir möglichst schnell „fertig werden“ wollten.

Sondern weil es dem Wunsch der Familie entsprach.

Damit das möglich ist, müssen viele Dinge ineinandergreifen: das persönliche Gespräch mit den Angehörigen, die Abstimmung mit Friedhof und weiteren Beteiligten, die notwendigen Formalitäten, die Gestaltung und Schaltung einer Traueranzeige, die Organisation der Beisetzung und natürlich die Zeit, die eine Familie für ihre Fragen und Wünsche benötigt.

Vier Tage sind dabei kein Selbstläufer.

Sie sind das Ergebnis einer professionellen Organisation – vor allem aber einer Haltung:

Wir richten unsere Arbeit nach den Menschen aus, die wir begleiten.

Trauer kennt keinen Terminkalender

Natürlich lässt sich nicht jede Bestattung innerhalb weniger Tage organisieren. Manchmal gibt es Gründe, die mehr Zeit erforderlich machen. Angehörige leben weiter entfernt, Termine müssen koordiniert werden oder eine Trauerfeier soll zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Das ist völlig in Ordnung.

Entscheidend ist etwas anderes:

Die Angehörigen sollen selbst entscheiden können, wann und wie der nächste Schritt erfolgt – und nicht das Gefühl bekommen, auf einen freien Termin beim Bestatter warten zu müssen.

Denn gerade in den ersten Tagen nach einem Todesfall gibt es vieles zu klären.

Wann soll die Beisetzung stattfinden?

Wer soll dabei sein?

Wo findet sie statt?

Welche Form des Abschieds wünschen sich die Angehörigen?

Soll es eine Traueranzeige geben?

Welche Musik soll gespielt werden?

Wer übernimmt welche Aufgaben?

Und vieles mehr.

Das sind keine Dinge, die man einfach aufschieben kann, nur weil gerade viel zu tun ist.

„Wir haben gerade zu viel zu tun“ darf kein Grund für Angehörige sein zu warten

Natürlich gibt es auch für uns Zeiten, in denen viel los ist.

Wir begleiten mehrere Familien, organisieren Bestattungen, führen Gespräche und kümmern uns um die unterschiedlichsten Anliegen.

Aber genau deshalb ist eine gute Organisation entscheidend.

Ein Sterbefall ist für uns kein weiterer Vorgang auf einer Liste.

Hinter jedem Auftrag steht ein Mensch. Eine Familie. Eine Geschichte. Und Menschen, die gerade jemanden verloren haben.

Wer in dieser Situation anruft, möchte nicht hören, dass für ein erstes persönliches Gespräch erst in einigen Tagen Zeit ist.

Er möchte wissen:

Was passiert jetzt?

Was müssen wir tun?

Was können wir entscheiden?

Und wer kümmert sich darum?

Darauf muss ein Bestatter Antworten geben können.

Und zwar dann, wenn diese Antworten gebraucht werden.

Persönliche Begleitung bedeutet auch: Zeit haben

Unser Anspruch ist deshalb nicht, möglichst viele Bestattungen gleichzeitig abzuwickeln.

Unser Anspruch ist, die Familien, die wir begleiten, persönlich und umfassend zu betreuen.

Dazu gehört auch, erreichbar zu sein, Gespräche kurzfristig möglich zu machen und Entscheidungen gemeinsam mit den Angehörigen zu treffen.

Es geht nicht darum, jeden Wunsch um jeden Preis sofort umzusetzen.

Es geht darum, zuzuhören, Möglichkeiten aufzuzeigen und anschließend das umzusetzen, was den Vorstellungen der Familie entspricht.

Professionelle Bestattungsvorsorge und Bestattungsorganisation bedeutet für uns deshalb immer beides:

Professionalität und Persönlichkeit.

Das eine funktioniert ohne das andere nicht.

 

„Trauer braucht Persönlichkeit“ ist für uns mehr als ein Leitspruch

Unser Leitspruch lautet:

Trauer braucht Persönlichkeit.

Das ist für uns kein Werbesatz, der irgendwo auf der Website stehen soll.

Es ist unser Anspruch an die eigene Arbeit.

Und damit verbunden auch ein Versprechen:

Wenn eine Familie uns braucht, nehmen wir uns die Zeit.

Wir hören zu.

Wir beraten.

Wir organisieren.

Wir koordinieren.

Wir kümmern uns.

Und wir bleiben dabei nah an den Menschen, um die es tatsächlich geht.

Denn eine Bestattung ist keine standardisierte Dienstleistung, die man einfach nach Schema F abarbeitet.

Jeder Mensch ist anders.

Jede Familie ist anders.

Jeder Abschied ist anders.

Und manchmal bedeutet persönliche Begleitung eben auch, innerhalb weniger Tage sehr viel möglich zu machen.

Nicht weil Geschwindigkeit das Wichtigste wäre.

Sondern weil der Wunsch der Angehörigen wichtig ist.

Und genau darum geht es für uns bei Harter Bestattungen:

Trauer braucht Persönlichkeit.

 

Augenblicke mit Bedeutung: Ein besonderer Abend am Haltepunkt Abschied

18.08.2026

Texte, Musik und Gesang, Begegnungen und ein guter Zweck – am 24. Juli 2026 feierte die neue Veranstaltungsreihe von Harter Bestattungen ihre Premiere.

Es gibt Abende, die nicht laut sein müssen, um nachzuwirken.

Abende, die Raum geben für Gedanken, für Musik, für Erinnerungen – und für die Begegnung miteinander.

Genau dafür ist die neue Veranstaltungsreihe „Augenblicke mit Bedeutung“ entstanden.

Die erste Ausgabe fand am Freitag, 24. Juli 2026, am Haltepunkt Abschied in Schiltach statt. Michael Harter hatte Texte vorbereitet, musikalisch begleitet wurde der Abend von Frank Fuchs aus Schramberg mit Musik und Gesang.

 

Ein Abend zwischen Worten und Musik

„Augenblicke mit Bedeutung“ ist bewusst kein klassischer Vortrag und auch kein Konzert.

Vielmehr treffen Worte und Musik aufeinander.

Texte, die zum Nachdenken einladen, treffen auf Lieder, die ihre ganz eigene Sprache sprechen. Dazwischen bleibt Raum für die Menschen, für Begegnungen und für die persönlichen Gedanken, die jeder Besucher mit nach Hause nimmt.

Michael Harter führte mit seinen Texten durch den Abend. Frank Fuchs setzte mit seiner Musik und seinem Gesang die passenden musikalischen Akzente.

So entstand eine Atmosphäre, in der es nicht darum ging, möglichst viel zu vermitteln. Vielmehr ging es darum, für einen Moment innezuhalten.

Freier Eintritt – und 300 Euro für die Sozialgemeinschaft

Der Eintritt zur Premiere war kostenlos.

Für die angebotenen Getränke konnten die Besucherinnen und Besucher freiwillig spenden. Dabei kamen 300 Euro zusammen.

Das Geld wird vollständig an die Sozialgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell weitergegeben.

Damit bekam der Abend neben seinem inhaltlichen auch einen sozialen Gedanken: Gemeinsam Zeit verbringen, etwas erleben und dabei gleichzeitig etwas für Menschen in der Region tun.

Die Sozialgemeinschaft Schiltach/Schenkenzell blickt auf eine lange Geschichte zurück. 1951 als Evangelisches Altersheim gegründet, hat sich das Angebot über die Jahrzehnte deutlich weiterentwickelt.

Heute gehören unter anderem stationäre und ambulante Pflege, Tagespflege, Nachbarschaftshilfe, barrierefreie Wohnungen und Begegnungsstätten in Schiltach und Schenkenzell dazu.

Eine Veranstaltungsreihe mit Zukunft

Die Premiere von „Augenblicke mit Bedeutung“ war für Harter Bestattungen gleichzeitig der Auftakt zu einer neuen Veranstaltungsreihe.

Der Haltepunkt Abschied soll dabei nicht nur ein Ort für Abschied und Trauer sein. Er kann ebenso ein Ort für Begegnung, Gedanken, Musik und besondere Momente sein.

Die Resonanz auf den ersten Abend hat gezeigt, dass es dafür Interesse gibt.

Deshalb geht „Augenblicke mit Bedeutung“ weiter.

Die zweite Ausgabe ist für den Frühsommer 2027 in Schramberg-Sulgen geplant. Schauplatz wird die alte St. Laurentius Kirche sein.

Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Augenblicke, die bleiben

Vielleicht braucht es manchmal gar nicht viel.

Ein paar gute Texte.

Eine Stimme.

Musik.

Menschen, die sich Zeit nehmen.

Und einen Ort, an dem all das zusammenkommen darf.

Der erste Abend von „Augenblicke mit Bedeutung“ hat genau dafür einen Raum geschaffen.

Und vielleicht ist das die eigentliche Idee hinter der neuen Reihe:

Nicht jeder Augenblick muss groß sein. Aber manche verdienen es, bewusst erlebt zu werden.

Augenblicke mit Bedeutung.

Die Reihe von Harter Bestattungen wird 2027 fortgesetzt.

Aus dem Alltag eines Redners: Wenn es beim Abschied auf den richtigen Menschen ankommt

11.08.2026

Abschied für Markus Wacker in Rötenberg – und warum ein persönlicher Abschied manchmal ganz kurzfristig entsteht.

Samstag, später Nachmittag.

Mein Handy klingelt.

Am anderen Ende ist Teresa, die Schwester von Markus Wacker.

Sie hatte meine Telefonnummer nicht irgendwo herausgesucht, sondern auf dem Mobiltelefon ihres verstorbenen Bruders Markus gefunden.

Und genau deshalb begann dieser Abschied für mich auf eine eher ungewöhnliche Weise.

Drei Tage vor der Beisetzung war noch nichts klar.

Markus war am 4. August 2026 im Alter von nur 53 Jahren verstorben. Die Trauerfeier und Urnenbeisetzung sollte bereits am darauffolgenden Dienstag, dem 11. August, auf dem Friedhof in Rötenberg stattfinden.

Ursprünglich war bereits ein Trauerredner ausgewählt worden. Allerdings hatte das Vorgespräch bei Teresa einen Eindruck hinterlassen, der ihr keine Ruhe ließ.

Der Termin begann mit einer Verspätung von rund 45 Minuten, weil der Redner zu spät kam. Nach gerade einmal zwölf Minuten war das Gespräch dann bereits wieder beendet.

Noch schwerer wog jedoch etwas anderes: Teresa hatte nicht das Gefühl, dass sich der Redner wirklich für Markus interessierte. Seine Geschichte, seine Persönlichkeit und das, was ihn als Menschen ausgemacht hatte, schienen kaum eine Rolle zu spielen. Auch ihre Wünsche für den Abschied bekamen nicht den Raum, den sie sich dafür gewünscht hätte.

Für einen Angehörigen, der gerade einen Menschen verloren hat, ist das eine schwierige Situation.

Denn eine Trauerfeier kann man nicht einfach ein zweites Mal machen. Dieser eine Abschied kommt nur einmal.

Dann fand Teresa meine Nummer

Teresa kannte mich offenbar aus dem Leben ihres Bruders. Irgendwann stieß sie deshalb auf meinen Kontakt in Markus‘ Handy.

Also rief sie mich an.

Wir telefonierten kurz und waren uns schnell einig, dass wir uns persönlich treffen sollten. Noch am selben Abend.

21 Uhr.

Während andere Menschen ihren Samstagabend ausklingen ließen, saßen Teresa und ich zusammen und begannen, den Abschied für Markus neu zu denken.

Wir sprachen über ihn, unsere gemeinsame Schulzeit und seine Jahre in Berlin. Natürlich ging es auch um seine Musik, seinen Humor, seine Gelassenheit und seine besonderen Eigenheiten.

Dazu kamen seine Familie und die vielen kleinen Geschichten, die Markus zu genau dem Menschen gemacht hatten, der er war.

Je länger wir miteinander sprachen, desto klarer wurde eine Sache:

Dieser Abschied durfte nicht irgendein Abschied werden.

Er musste zu Markus passen.

Wenn der Redner plötzlich selbst Teil der Geschichte ist

Für mich war die Situation noch aus einem anderen Grund besonders.

Markus und ich kannten uns seit unserer Schulzeit. Sechs Jahre lang waren wir gemeinsam in einer Klasse an der Realschule Schramberg.

Wir waren jung, hatten unseren eigenen Kopf und waren ziemlich überzeugt davon, das Leben bereits gut verstanden zu haben. Heute wissen wir vermutlich beide, dass das etwas optimistisch war.

Trotzdem waren es wilde und prägende Jahre.

Und „de Wacker“ war mittendrin.

Später verloren wir uns ein Stück weit aus den Augen, weil sich unsere Lebenswege veränderten. Jeder ging seinen eigenen Weg und setzte andere Prioritäten.

2007 kreuzten sich unsere Wege schließlich wieder. Erstaunlicherweise war die alte Vertrautheit sofort wieder da.

Ein Jahr später besuchte ich Markus in Berlin. Wir hatten ein gemeinsames Website-Projekt zu besprechen. Damals lebte er in einer kleinen Wohnung in Berlin-Kreuzberg.

Auch das war typisch Markus.

Ein Leben, das sich nicht unbedingt nach den üblichen Vorstellungen richtete.

Wer war eigentlich dieser „Wacker“?

Markus war vieles.

Er arbeitete zunächst als Elektroniker, war später im Garten- und Landschaftsbau sowie auf verschiedenen Baustellen tätig und machte sich schließlich als Webdesigner selbstständig.

Sein Leben führte ihn von Rötenberg nach Schiltach, für rund zehn Jahre nach Berlin und später wieder zurück in den Schwarzwald.

Berufsbezeichnungen und Wohnorte erzählen allerdings nur einen kleinen Teil einer Lebensgeschichte.

Markus war vor allem ein Lebenskünstler.

Als Musiker, Rebell und Punker war er häufig dort zu finden, wo Mainstream eher keine Rolle spielte. Konzerte und Festivals gehörten zu seinem Leben. Gleichzeitig war er ein tierlieber Hundefreund und gerne mit seinem alten VW T3 unterwegs.

Mit seiner früheren Band Grotesque 9 stand er selbst auf der Bühne und spielte E-Bass.

Vor allem aber hatte Markus seinen eigenen Kopf. Er betrachtete die Welt aus seiner ganz persönlichen Perspektive und hatte offenbar wenig Bedürfnis, sich dafür von anderen bestätigen zu lassen.

Seine Gelassenheit war legendär

Diese Eigenständigkeit bedeutete allerdings nicht, dass Markus andere Menschen überzeugen oder von seiner Sichtweise begeistern musste.

Im Gegenteil: Er konnte andere Menschen so sein lassen, wie sie waren.

Er musste niemanden missionieren und wollte sich selbst ebenfalls nicht verbiegen lassen. Genau diese Haltung machte seine besondere Form von Toleranz aus.

Außerdem konnte ihn kaum etwas aus der Ruhe bringen.

Während andere längst hektisch wurden, blieb Markus entspannt. Selbst seine notorische Unpünktlichkeit konnte daran wenig ändern – auch wenn sie die Geduld seiner Mitmenschen gelegentlich ziemlich auf die Probe stellte.

Wer sich mit ihm verabredete, brauchte deshalb vor allem eines:

Zeit.

Dazu kam sein trockener, manchmal schwarzer und ziemlich sarkastischer Humor. Bei manchen Sprüchen musste man zunächst überlegen, ob er das gerade tatsächlich ernst gemeint hatte.

So war „de Wacker“.

Ein bisschen anders, ein bisschen eigen und manchmal sicher auch ein bisschen verrückt.

Vor allem aber blieb er immer ganz er selbst.

Musik gehörte zu seinem Leben

Musik war für Markus weit mehr als etwas, das im Hintergrund lief.

Er hörte sie nicht nur, sondern erlebte sie. Deshalb gehörten Konzerte und Festivals ebenso zu seinem Leben wie die Zeit mit seiner früheren Band Grotesque 9.

Auch bei seinem Abschied durfte die Musik deshalb nicht fehlen.

The Rolling Stones, Motörhead und Iron Maiden begleiteten den letzten Weg.

Allein diese Auswahl erzählte bereits einiges über Markus.

Und spätestens bei „Killed by Death“ war klar, dass dieser Abschied kein klassischer Abschied werden würde.

Das musste er auch gar nicht sein.

Ein persönlicher Abschied beginnt mit Zuhören

Genau hier liegt für mich eine der wichtigsten Aufgaben eines Trauerredners.

Eine gute Trauerrede entsteht nicht erst am Schreibtisch. Sie beginnt viel früher – nämlich im Gespräch mit den Angehörigen.

Wer war dieser Mensch?

Was hat ihn bewegt?

Was war ihm wichtig?

Welche Geschichten werden immer wieder erzählt?

Was haben andere an ihm geliebt und geschätzt?

Und vielleicht ebenso wichtig: Welche Eigenheiten gehörten einfach zu ihm?

Erst wenn diese Fragen Raum bekommen, kann ein persönlicher Abschied entstehen.

Bei Markus war deshalb schnell klar, dass eine glatte Standardrede nicht gepasst hätte.

Er hätte vermutlich wenig davon gehalten, sein Leben mit großen, feierlichen Worten zu überhöhen. Viel wichtiger war es, ihn so zu zeigen, wie er tatsächlich war: eigen, tolerant, musikalisch, gelassen und mit einem ganz eigenen Humor.

Ein letzter Weg, der zu Markus passte

Am Dienstag, dem 11. August, trafen wir uns auf dem Friedhof in Rötenberg.

Die Urne wurde nach der Trauerfeier zu ihrem Platz unter einem Baum begleitet.

Kein großes Drumherum.

Ein Baum.

Und irgendwie passte genau das zu Markus.

Bevor er dort seinen letzten Platz bekam, gab es allerdings noch einen ganz persönlichen Moment:

einen letzten Jägermeister am Grab.

Wir stießen auf ihn an und sagten:

„Auf Dich, Wacker. Prost.“

Auch eine sehr persönliche Grabbeigabe gehörte zu diesem Abschied: Cannabisblüten wurden Markus mit auf seinen letzten Weg gegeben.

Für Außenstehende mag das ungewöhnlich sein. Für die Menschen, die Markus kannten und liebten, war es jedoch eine persönliche Geste, die zu seinem Leben und seiner Art passte.

Genau darum geht es bei einem persönlichen Abschied.

Nicht darum, möglichst spektakulär zu sein. Vielmehr sollte sich der Abschied stimmig anfühlen und etwas vom Menschen erzählen, von dem man sich verabschiedet.

Der Abschied endete nicht am Grab

Nach der Beisetzung war der Tag noch nicht vorbei.

Gemeinsam ging es in Markus‘ Garten, zu seinem geliebten Gartenhaus.

Dort wurde zusammengesessen, getrunken und geraucht. Vor allem aber wurden Geschichten erzählt.

Es wurde sich erinnert. Und vermutlich wurde auch gelacht.

Denn Trauer muss nicht immer still sein. Gerade wenn ein Mensch einen besonderen Humor hatte, darf auch ein Abschied diese Seite zeigen.

Manchmal erzählt jemand eine Geschichte, die man seit Jahren nicht mehr gehört hat. Plötzlich ist dieser Mensch wieder ganz präsent.

Für einen Moment fühlt es sich fast so an, als wäre er noch dabei.

Was dieser Abschied auch mit Bestattung zu tun hat

Die Geschichte von Markus zeigt für mich deshalb noch etwas Grundsätzliches:

Die Wahl des Bestatters und des passenden Trauerredners ist keine Nebensache.

Ein Bestatter sollte seine Redner kennen und einschätzen können, welcher Mensch zu welcher Familie und zu welchem Verstorbenen passt.

Denn eine Trauerfeier ist keine Dienstleistung von der Stange. Sie braucht Zeit, Interesse und die Bereitschaft, wirklich zuzuhören.

Deshalb gilt auch hier: „Billig“ ist nicht automatisch günstig.

Der Unterschied zeigt sich nämlich nicht unbedingt auf der Rechnung. Er kann sich vielmehr darin zeigen, wie viel Zeit sich jemand für die Angehörigen nimmt, welche Fragen gestellt werden und ob am Ende tatsächlich die Persönlichkeit des Verstorbenen sichtbar wird.

Wenn wichtige Geschichten nicht erzählt werden oder Angehörige das Gefühl bekommen, dass ihre Wünsche kaum interessieren, fehlt etwas Entscheidendes:

Persönlichkeit.

Zeit für einen Menschen

Genau deshalb bin ich Teresa dankbar, dass sie an diesem Samstagabend noch zum Telefon gegriffen hat.

Dass sie meine Telefonnummer auf Markus‘ Handy gefunden hat.

Und dass wir uns um 21 Uhr zusammengesetzt haben.

Denn in diesen wenigen Tagen entstand nicht einfach eine Trauerrede. Wir haben gemeinsam einen Abschied vorbereitet, der Markus Wacker gerecht werden sollte.

Dabei gehörten ganz unterschiedliche Elemente zusammen: Die passende Musik erinnerte an seine Leidenschaft für Rock und Punk, persönliche Geschichten machten sein Leben greifbar und auch Humor durfte seinen Platz behalten. Selbst die Momente am Grab wurden bewusst so gestaltet, dass sie zu Markus passten – bis hin zum gemeinsamen Jägermeister und der persönlichen Grabbeigabe.

Vor allem aber stand eines im Mittelpunkt:

Das hier ist Markus.

Ein Mensch lässt sich niemals vollständig in Worte fassen. Dafür ist ein Leben viel zu groß und viel zu vielfältig.

Aber man kann versuchen, die richtigen Geschichten zu finden.

Die richtigen Erinnerungen.

Die richtigen Worte.

Und manchmal auch den richtigen Jägermeister.

Bei Markus war das vielleicht die passendste Form von Abschied.

Rest in Peace, Wacker.

Und danke für ein Stück gemeinsame Geschichte.

FriedWald Schenkenzell: Strecke vom 10. – 12. August gesperrt

11.08.2026

Im Zuge von Felssicherungsarbeiten auf der Kreisstraße K5561 zwischen Vortal und Kaltbrunn wird die Zufahrt zum FriedWald vom 10. bis 12. August 2026 jeweils von 8 bis 16 Uhr voll gesperrt. In diesem Zeitraum sind Sprengungen sowie der Abtrag von Gesteinsblöcken vorgesehen. Nach der ersten Sperrphase bleibt die Strecke voraussichtlich bis Ende Oktober 2026 halbseitig per Ampelregelung befahrbar.

Sterbegeldversicherung

23.04.2026

Sterbegeldversicherung versus Treuhand-Bestattungsvorsorgevertrag?

Wenn das Lebensende nicht mehr meilenweit entfernt oder komplett außer Sichtweite ist, ist für viele die Zeit gekommen, über das Alter hinauszuschauen – was ist, wenn der Tod kommt? Eine Bestattungsvorsorge ist die konsequente und verantwortungsvolle Fortführung der Sicherung des Alters.

Die Kosten einer würdevollen Bestattung sind erheblich und müssen komplett aus eigener Tasche gezahlt werden. Wer nicht privat für seinen letzten Weg vorgesorgt hat, nimmt in Kauf, dass seine Familienangehörigen für sämtliche Kosten aufkommen müssen. Finanzielle Vorsorge ist deshalb unbedingt empfehlenswert.

Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag

Als Kunde haben Sie hier gleich zwei Partner, den Bestatter als Ihren Berater und die Treuhand als Sicherer der eingezahlten Beträge. Für die Vertragsinhalte der Vorsorge gibt es keine zwingenden Vorgaben, es geht darum, einen Kostenaufwand nach Ihren Wünschen zu ermitteln.

Die finanzielle Absicherung erfolgt durch die zu Lebzeiten eingezahlte Summe (monatlich oder einmalig) auf das Treuhandkonto. Dieses Geld ist sowohl vor der Insolvenz des Bestatters als auch vor dem Zugriff der Sozialkassen geschützt – es kann nur zum Zwecke der Bestattung genutzt werden. Weder das Alter des Kunden noch sein Gesundheitszustand sind von Bedeutung.

Sterbegeldversicherung

Hier ist der Partner eine Versicherung und die Art der Absicherung ist einer Kapital-Lebensversicherung ähnlich. Der Versicherungsnehmer zahlt einen berechneten monatlichen Betrag ein. Eintrittsalter und Gesundheitszustand spielen bei der Festlegung eine große Rolle.

Im Todesfall wird an die benannten Hinterbliebenen eine Kapitalsumme ausgezahlt. Diese Summe muss nicht gleich der eingezahlten Summe sein, da die Versicherer oftmals einen Anteil der geleisteten Beträge als Risikoabsicherung einbehalten.

Eine inhaltliche Bestattungsvorsorge führen die Versicherer nicht durch, persönliche Bestattungswünsche sind nicht berücksichtigt oder festgehalten. Der Zugriff der Sozialkassen bei einer Privatinsolvenz ist nicht ausgeschlossen, es muss aber ein Schonvermögen verbleiben.

Für welche Variante sich Vorsorgende entscheiden, ist wohl eine Geschmacksfrage und vor allem eine Frage des Preis-Leistungs-Verhältnisses und der Sicherung desselben. In jedem Fall sollte der Vorsorgende einen Bestatter zu Rate ziehen.

Sprecht darüber! Offen über Bestattungswünsche reden

23.04.2026

Schon bei dieser Aufforderung kommt Unbehagen auf. Darüber sprechen? Über das Ende? Oh, aber bitte nicht heute!

Es ist absolut verständlich, dass es kein einfaches Thema ist. Deswegen drücken sich so viele davor. Wie sollte man so ein Gespräch auch beginnen? Gerade wenn „die Alten“ immer älter werden und sich noch nie über ihre Bestattungswünsche geäußert haben.

„Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?“ wäre die softe Variante, um sich langsam heranzutasten. Es geht aber auch lässiger: „Wie möchtest du denn mal unter die Erde kommen?“ ist zwar sehr direkt, aber zielführend.

Wenn wir die letzten Wünsche unserer Eltern, Großeltern, Geschwister oder Freunde nicht kennen, können wir sie nicht erfüllen. Dann sitzt irgendwann das Bestattungsunternehmen vor einem und fragt alle möglichen Fragen, auf die wir keine Antwort wissen. Das ist sehr belastend!

Welche Blumen mochte Großtante Elli am liebsten? „Keine Ahnung.“

Wollte sie lieber eine Erdbestattung oder eine Feuerbestattung? „Woher soll ich das wissen?“

Sarg oder Urne und wenn ja, welches Modell? „Über so was haben wir nie gesprochen.“

Und welche Musik mochte der Cousin gern? Spielte der nicht ein Musikinstrument? Wäre Live-Musik bei der Bestattung eine Option? „Ja, vielleicht – aber welche?“

Die letzten Wünsche zu kennen und bei der Gestaltung von Beisetzung und Trauerfeier mitzuwirken, sind die wichtigsten Schritte im Trauerprozess. Wir können bei aller Traurigkeit und Ohnmacht trotzdem etwas tun. Also ran an die unangenehmen Fragen! Denn wenn der Tod ein Tabuthema ist, muss jemand das Tabu brechen.

Auszeichnung: Unternehmer:in der Zukunft

23.04.2026

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung „Unternehmer:in der Zukunft“ durch das Deutsche Innovationsinstitut (DIIND). Diese Ehrung würdigt vorausschauende Führung, Wandelbereitschaft und nachhaltiges Wachstum.

Die Auszeichnung bestätigt unseren Weg, Bestattungskultur mit persönlicher Nähe und zukunftsorientierten Ideen zu verbinden – für die Menschen in unserer Region.

Auszeichnung: HARTER Bestattungen ist „Unternehmer der Zukunft“

12.04.2026
Fotocredit: Offenblende/Taimas

Mit der Ehrung als „Unternehmer der Zukunft“ unterstreicht das Deutsche Innovationsinstitut die besondere Rolle von HARTER Bestattungen als vertrauenswürdigen, zukunftsorientierten Ansprechpartner in allen Fragen rund um Abschied, Bestattung und Vorsorge. Das Unternehmen zeigt, wie eine verantwortungsvolle, transparente und menschliche Unternehmensführung im sensiblen Bereich der Bestattungsdienstleistungen nachhaltig Vertrauen schaffen und zugleich Impulse für eine zeitgemäße Bestattungskultur setzen kann.

Im Sterbefall rufen Sie uns an: Tel. 07836-955652 (rund um die Uhr)

Wir sind an jedem Ort für Sie da, wo Sie unsere umfangreiche Dienstleistung in Anspruch nehmen wollen. Schiltach, Schenkenzell, Wolfach, Kirnbach, St. Roman, Oberwolfach, Schapbach, Bad Rippoldsau, Hausach, Haslach, Gutach, Hornberg, Schramberg, Sulgen, Hardt, Lauterbach, Alpirsbach, Reinerzau, Tennenbronn, Aichhalden...

Formen der Erinnerung

Redenschreiber

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„Wenn Du es Dir richtig überlegst, ist die Erde, auf der wir leben, ein riesiger Friedhof all dessen, was gewesen ist. Und dieser Friedhof, diese Erde ist wunderschön."

— aus dem Film „Das Ende ist mein Anfang"

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